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Futsal:
(Futsalmarketing Agentur Darmstadt)

Wenigstens treffen Warriors das Tor

 
Auch nach dem zweiten Spieltag der Hessenliga sind die Futsalspieler des 1. FC Warriors Groß-Gerau ohne Erfolgserlebnis. Beim Spieltag in der Sporthalle A der Martin-Buber-Schule unterlag das Team gegen 1. CSV America Latina mit 4:17 (2:7) Toren. Zumindest erzielten die Groß-Gerauer ihre ersten Treffer. Dennoch war Trainer und Vorsitzender Marc Reichert enttäuscht: „Wir waren richtig schlecht.“
Zunächst sah es allerdings nicht nach einer klaren Niederlage aus. Zwar lagen die Gäste frühzeitig mit 2:0 in Führung, doch spielten die Groß-Gerauer gut mit. Verdienter Lohn war nach rund vier Minuten der umjubelte Treffer durch Marc Reichert. Weitere vier Minuten gelang durch Maxi Polizzi mit Strafstoß sogar der 2:2-Ausgleichstreffer. Die Lateinamerikaner waren sichtlich beeindruckt und konnten an ihr gutes Spiel vom Beginn vorübergehend nicht mehr anknüpfen.
Allerdings konnten nun die Groß-Gerauer gute Gelegenheiten nicht verwerten. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit lief bei den Hausherren nicht mehr viel zusammen, so dass es zur Pause bereits 2:7 stand. Nach dem Wechsel bemühten sich die Groß-Gerauer zwar weiterhin, waren aber chancenlos. Der spätere Sieger kam in regelmäßigen Abständen zu Treffern und führte bereits mit 15:2, ehe Polizzi in den Schlussminuten auf 4:15 verkürzte.
In der jederzeit fairen Begegnung sah einer vom Siegerteam wenige Sekunden vor Spielende nach Schiedsrichterbeleidigung noch die Rote Karte.
Die Schiedsrichter werden vom Hessischen Fußball-Verband eingeteilt, wobei besondere Futsal-Schulungen vorausgingen. Unter den vier Unparteiischen des zweiten Hessenliga-Spieltags befand sich auch der Königstädter Heiko Langhammer. Er findet einige Regeln „richtig gut.“ So ist es beim Futsal unmöglich, auf Zeit zu spielen. Sollte nach vier Sekunden ein Ein- oder Freistoß nicht ausgeführt werden, bekommt der Gegner den Ball.
Außerdem wird die Uhr angehalten, wenn der Ball nicht im Spiel ist, so dass es eine reine Spielzeit von zweimal 20 Minuten gibt. Dazu wird das Spielgerät nicht eingeworfen, wenn es im Seitenaus ist, sondern eingestoßen. Rückgaben zum Torhüter sind nicht erlaubt, wenn dieser zuvor den Spielball zu einem Mitspieler gespielt hatte. Und die Partien werden meist körperlos gespielt. Bei fünf Mannschaftsfouls in einer Halbzeit wird nach jedem weiteren Vergehen ein Strafstoß verhängt. Fazit: Durch all diese Regeln würden attraktive, faire Spiele garantiert.
Die Groß-Gerauer haben als neu gegründeter Verein noch reichlich Nachholbedarf. Dem Team fehlen noch gute Hallenspieler, um mit den erfahrenen Mannschaften mithalten zu können. Für Interessierte: Das Training findet jeden Samstag von 12 bis 15 Uhr in der Martin-Buber-Schule statt.
Der nächste Spieltag wird am Samstag (20.) in Sprendlingen ausgetragen, wobei die Groß-Gerauer spielfrei sind. Der nächste Spieltag mit Groß-Gerauer Beteiligung findet am 27. Januar statt. In den weiteren Spielen kam es am Samstag zu folgenden Resultaten: FV Metropol Offenbach – Eintracht Frankfurt 2:5, FC Posavona – SV Schierstein 4:8, SG DJK Hattersheim – Futsalteam Gorillas Aschaffenburg 3:15.
Letztere führen die Tabelle mit sechs Zählern und 31:7 Toren an. Ebenfalls das Maximum von sechs Punkte weisen Eintracht Frankfurt und der SV Schierstein auf. Noch nichts auf die Habenseite gebracht haben außer den Warriors DJK Hattersheim und der FC Posavona. (Quelle: GG & Rüsselsheimer Echo - step 8.1.2007)


Autor: mare
Artikel vom 08.01.2007, 12:43 Uhr

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