Artikelausdruck von Freestyle Koblenz


Inline Skaten:
(Gülser-Mosel-Skater e.V.)

Trainings-Kurs zur Vorbereitung auf den Mittelrhein-Marathon

 
Erfahrungsbericht eines Kursteilnehmers 2004 „In drei Monaten fit für den Marathon“
Eine Gruppe von 10 fortgeschrittenen Inline-Skatern hatte sich seit Anfang Mai unter der Leitung von Helmut Pesch (Vorsitzender der Gülser-Mosel-Skater) auf den Hunsrück-Marathon am 29. August 2004 vorbereitet. Die Gruppe traf sich regelmäßig donnerstags abends bestens ausgerüstet mit Helm, Hand-, Knie- und Ellenbogenschoner.
Von 16 bis 60, vom Schüler bis zum selbständigen Geschäftsmann, Männer und Frauen, fortgeschrittene Anfänger bis erfahrene Alte Hasen. Von ihrer Zusammensetzung her stellte die Gruppe damit ein fast repräsentatives Spiegelbild der inzwischen in die Millionen gehenden Inline-Skater-Gemeinde dar.
Auf dem Programm stand neben der Weiterentwicklung der individuellen Techniken, der Aufbau der Langzeitausdauer mit Hilfe von Pulsmessgeräten, Einüben des Windschattenfahrens in der Gruppe, Lauftaktiken, Überholen und Wiedereingliedern in die Gruppe auf schmalen Radwegen.
Der Kurs endete am Donnerstag vor dem Hunsrück-Marathon mit einem Gruppenmarathon (42,2 Km) auf der alten Bahnstrecke von Ochtendung nach Münstermaifeld und wieder zurück, wobei alle Teilnehmer deutlich unter der 2 Stunden Marke für die Gesamtstrecke blieben. Das originäre Ziel des Kurses war damit erreicht worden.
Bei der Abschlussbesprechung und Manöverkritik wurde dann allerdings sehr schnell deutlich, dass viele weitere Erwartungen und Hoffnungen erfüllt wurden. „Ich hatte immer gedacht, an der Mosel kann man nur in der einen oder anderen Richtung fahren. Jetzt habe ich gelernt, dass man auch Berge rauf und runter fahren kann und dabei die schönsten Landschaften auf ganz neuen Wegen kennen lernen kann.“ „Für mich war dieser Kurs einfach eine Bereicherung meines Lebens!“ meinte ein anderer Teilnehmer „Ein Stück mehr Lebensqualität. Es tut so gut in einer Gruppe zu fahren, zu erkennen, wie viel leichter es dann sein kann, und wie viel Spaß es macht, wenn man sich synchron bewegt und spielerisch sogar die meisten Radfahrer abhängt!“
Man war sich einig darin, weiterhin den Kontakt aufrecht zu erhalten und zusammen „Inliner“ zu fahren, entweder durch individuelle Absprachen oder auch in einer der Gruppen der „Gülser-Mosel-Skater“.


Autor: chki
Artikel vom 11.11.2004, 19:50 Uhr

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