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Radsport:
(Team Gerolsteiner)

Starke Gerolsteiner Leistung bleibt am Ende unbelohnt

PRESSEINFORMATION

(22.03.2003)Der Weltcup-Sieger des letzten Jahres, Paolo Bettini (Quick Step), setzte sich heute im Sprint einer Ausreißergruppe durch und gewann den Radsport-Klassiker Mailand-San Remo vor Mirco Cellestino (Saeco) und seinem Teamkollegen Luca Paolini. Den Sprint des Hauptfeldes konnte Weltmeister Mario Cipollini (Domina Vacanze) für sich entscheiden. Die Verfolger kamen nur 12 Sekunden hinter dem Trio ins Ziel, das mit einer Attacke am Poggio die Vorentscheidung herbeigeführt hatte. Gerolsteiner Kapitän Davide Rebelin kam ebenfalls unter den ersten 20 ins Ziel. Seine Flucht in einer Vierergruppe an der Cipressa war 10 Kilometer vor dem Ziel vereitelt worden.

Die knapp 300 Kilometer langen Fahrt in den Frühling, "La Primavera", wie das Rennen auch genannt wird, machte ihrem Namen mit sonnig-warmen Wetter alle Ehre. Bereits 10 Kilometer nach dem Start in Mailand setzte sich eine erste Gruppe mit neun Fahrern ab, darunter der Gerolsteiner Peter Wrolich und Nicki Aebersold vom deutschen Konkurrenten Coast. Die Gruppe hielt zeitweise einen Vorsprung von fünf Minuten auf das Peloton und schaffte es, 260 Kilometer lang, die Führung zu behalten.

Wrolich und Aebersold wurden als letzte Ausreißer erst kurz vor der Cipressa, dem vorletzten Anstieg, 30 Kilometer vor dem Ziel gestellt. Hier attackierten nacheinander verschiedene Fahrer. Dann gelang es Davide Rebellin zusammen mit Paolo Bettini, Mirco Cellestino, Alexander Winokurow (Telekom) und Oscar Freire (Rabobank), sich abzusetzen. Gegen die starke Gruppe formierte sich der Widerstand der Sprinterteams, denen es dann auch gelang, die Ausreißergruppe nach knapp 10 zehn Kilometern kurz vor dem letzten Anstieg, dem Poggio, wieder zu einzuholen.

"Eigentlich haben wir alles richtig gemacht, nur wenn man das Ergebnis betrachtet, stimmt es heute doch nicht ganz. Wir sind ein aktives Rennen gefahren, haben attackiert und hatten unsere Chancen aber am Ende vielleicht nicht das notwendige Quäntchen Glück. Ich bin aber sehr zufrieden mit unserer guten Teamleistung und der starken Form unserer Fahrer und freue mich jetzt auf das nächste Rennen", resümierte Christian Henn, Sportlicher Leiter bei Gerolsteiner das Rennen.


Autor: hh
Artikel vom 23.03.2003, 12:03 Uhr

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