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Schwimmen:
(TSV Eintracht Stadtallendorf)

Deutsche Freiwasser Elite traf sich in Hamburg

 
Von unserem Verein ging die Familie Nörrenberg mit Tobias, Emanuel und Papa Thomas an den Start. Emanuel und Thomas gingen sowohl über 2500m als auch über 5000m Kraul an den Start, Tobias lediglich über 5000m. Das lag daran, dass die Jahrgänge 1999, 1998 und 1997 nicht über 2500m Freistil starten durften. Das Wetter war im Vorfeld jetzt zwar nicht extrem schlecht, aber auch nicht besonders gut. Wassertemperatur war am Donnerstag etwa 22 Grad, fiel aber im Laufe des Wettkampfes durch die nun sehr kühle Witterung langsam bis auf 20 Grad am Sonntag ab. Auch die Aussentemperaturen kletterten selten über die 20 Grad-Marke. Bei der Ankunft am Donnertag wurde erstmal ein wenig eingeschwommen um das Wasser kennen zu lernen. Am Freitag ging es dann für Thomas und Emanuel über 2500m los. Thomas konnte mit der Zeit von 36:45.52 Platz 5 in der AK55 erreichen. Emanuel war dann im schnellsten Lauf über diese Strecke und schwamm sich in neuer Bestzeit von 28:38.04 auf Platz 2 in der AK20 hinter dem Weltmeisterschaftsteilnehmer Ruwen Straub aus Würzburg. Leider wurde er im Zieleinlauf von einem anderen Schwimmer sehr stark behindert, was ihm zwei Plätze gekostet hat, so dass er als insgesamt Viertschnellster ankam. Ein Novum war die Live-Übertragung dieses Rennens von einem Boot aus in Facebook unter DM-Freiwasser. Auch jetzt ist dieses Rennen noch abrufbar. Nach einem Tag Regeneration standen dann am Sonntag die 5000m Freistil an. Für Thomas ging es dann schon morgens früh um 9.00 Uhr los. Die Aussentemperatur betrug nur noch 13-14 Grad, bei gleichzeitig nur noch 20 Grad Wassertemperatur. Er verzichtete schweren Herzens auf das Einschwimmen, die Kälte forderte während des Rennens daher auch ihren Tribut in der Zeit. Die Uhren blieben bei ihm bei 1:18:20.04 stehen, was wiederum den Platz 5 in der AK55 bedeutete. Als nächstes schwamm Tobias schon bei etwas besseren Aussentemperaturen, er schwamm recht gleichmässig diese Strecke und schwamm mit 1:10:58.87 eine neue Bestzeit, was Platz 15 in seinem Jahrgang bedeutete. Nach einer Mittagspause gingen dann Lauf 3 und 4 ins Wasser. Im letzten Lauf war dann wiederum Emanuel mit der fast kompletten deutsche Freiwasserspitze. Auch hier waren die Bedingungen sehr ungemütlich, fast wäre das Rennen sogar wegen eines vorbeiziehenden Gewitters abgebrochen worden. Emanuel kommt mit diesen schlechten Bedingungen (insbesondere auf dem letzten Kilometer sehr hoher Wellengang) auch diesmal recht gut klar und erschwamm sich trotzdem noch eine neue Bestzeit mit 58:48.61. Dies brachte ihm Platz 7 in der AK20-Wertung ein und war in der offenen Klasse auf Platz 16. Dabei konnte er viele Schwimmer hinter sich lassen, die sonst im Becken auch über längere Beckendistanzen schneller sind. Nun kommen zum Saisonabschluss noch die Hessischen Freiwasser-Meisterschaften Mitte Juli in Großkrotzenburg und dann geht es in die verdiente Sommerpause.


Autor: gadi
Artikel vom 11.07.2016, 13:07 Uhr

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