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Tischtennis:
(TTC Zugbrücke Grenzau)

Champions League: Grenzau vor Finaleinzug

 
Mit sehr guten Aussichten für den TTC Zugbrücke Grenzau und nur noch geringen Chancen für den TTV RE-BAU Gönnern und die TTF Liebherr Ochsenhausen gehen die drei deutschen Klubs am kommenden Wochenende in die Halbfinal-Rückspiele der Champions League.

Freitag, 12. 3. 2004, 20 Uhr: Royal Villette Charleroi – TTF Liebherr Ochsenhausen:

Nur zwei Satzgewinne waren den TTF bei der ernüchternden 0:3-Hinspielniederlage gegen den Titelverteidiger und -Topfavoriten vergönnt, so dass Präsident Rainer Ihle fürs Rückspiel nur die Losung bleibt: "Wunder passieren selten – aber sie passieren." Dazu müsste aber jeder TTF-Spieler über sich hinaus wachsen, und daran mag man kaum glauben, zumal Spitzenmann Chuang Chih-Yuan ziemlich niedergeschlagen von der Mannschafts-Weltmeisterschaft in Katar zurückkehrte. Der Taiwanese hatte mit einigen enttäuschenden Resultaten maßgeblich Schuld am schwachen Abschneiden seiner mit Medaillenhoffnungen in die Titelkämpfe gestarteten Mannschaft. Auch Alexei Smirnov spielte für Russland alles andere als überzeugend. "Dennoch hoffe ich, dass sich unsere Mannschaft in Charleroi besser präsentiert als im Hinspiel und mit einem guten Ergebnis Selbstvertrauen für den Bundesliga-Endspurt sammelt", sagt Rainer Ihle. Charlerois Pressechef Jean Lafleur erklärt: "Das wird ein Freundschaftsspiel mit den deutschen Kollegen, auf das sich die Fans ebenso freuen, wie auf das Wiedersehen mit unseren Spielern nach der Team-WM."

Samstag, 13. 3. 2004, 15.00 h: TTV RE-BAU Gönnern – TTC Zugbrücke Grenzau:

Das interne, rein deutsche Duell steht zugleich als Schlager des Wochenendes im Rampenlicht von Europas Königsklasse. Auf Grund des 3:1-Hinspielsieges und guten Satzverhältnisses (10:3) besitzt Grenzau sehr gute Chancen, den Finaleinzug des Vorjahres zu wiederholen. Diesmal kann Gönnern aber mit seiner Nr. 1, dem wiedergenesenen Timo Boll, antreten und hat daher noch keineswegs aufgegeben. "Wir werden es auf jeden Fall versuchen. Vielleicht haben wir Glück und treffen die richtige Aufstellung", meint TTV-Trainer Helmut Hampl. Grenzaus Teamchef Steffen Fetzner sieht seine Mannschaft noch lange nicht am Ziel und betrachtet das Bundesliga-Duell vor wenigen Wochen, als die Hessen nach einem 1:4-Rückstand noch ein 5:5 erkämpfte, als Warnschuss: "Da hat man gesehen, dass bei günstiger Aufstellung für Gönnern noch etwas drin ist." Fernseh-Präsenz: Rhein-Main-TV plant eine Live-Übertragung, und eine Aufzeichnung gibt es in Hessen 3.


Original-Pressemitteilung
Artikel vom 11.03.2004, 10:04 Uhr

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