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Radsport: (Spvg. Rot-Weiß Moisling v. 1911 eV. - Abt. Hallenradsport)
Eine Nachricht aus dem Portal Freestyle Lübeck
 
Hallenradsport in Moisling 1906-2011

Chronik der Abteilung Hallenradsport 1906-2011

Wenn der Name Rot-Weiß Moisling heute, im hundertsten Jahre seines Bestehens, weit über Stadt und Land hinaus bekannt ist, dann ist dies in hohem Maße auch den sportlichen Leistungen der Hallenradsportler zu verdanken.

Schon 1906 hatte sich eine kleine Gruppe Radwanderer in Lübecks Vorort formiert und unternahm Wanderfahrten im Umland. Begeistert gehörten sie dann auch 1911 zu den Gründern des ATSV Moisling. Das Radfahren erfreute sich damals zunehmender Beliebtheit und so entstand bald auch der Hallenradsport mit seinem facettenreichen Repertoire aus Kunstradfahren, Radball, Radpolo, Einradfahren und damals noch Hochrad- und Steuerrohrfahren. Auch in Moisling wurde dieser Zeitgeist erkannt und schon 1928 wurde ein erster Landesmeistertitel im Kunstradfahren errungen. In den Gründerjahren der Bundesrepublik wurde dann investiert. Mit Weitblick legten die Radfahrer um Adolf Hein schon 1945 den Grundstein für vereinseigenes Radmaterial. Die Anschaffung von Saalrädern ermöglichte den Brüdern Hans und Willi Kloth dann 1955 eine Teilnahme bei Deutschen Meisterschaften, bei denen sie den Vizemeistertitel im Zweier-Kunstfahren erringen konnten. Dieser Durchbruch setzte die Maßstäbe für die Zukunft. Eine Qualifikation zur Teilnahme an Deutschen Meisterschaften sollte von nun an das Minimalziel der Moislinger sein.

Damals junge 18 Jahre alt, übernahm Gerhard Clasen im Jahre 1958 die Leitung der Abteilung von Vorgänger Alfred Zahn. Clasen erweiterte die Olympische Idee „Dabei sein ist alles“ um das Ziel: „- eine Medaille ist mehr!“ und die Formierung von Leistungsriegen begann.

1964, schon sechs Jahre später, war dieses hochgesteckte Ziel erreicht. In Moislings Königsdisziplin, dem 4er-Steuerrohrfahren, errangen Annegret Möller (Rohrbeck), Gerhard Clasen, Jürgen Stamer und Paul Steenbeck in Ulm eine Silbermedaille für Moisling. Auch 1965, in Berlin, holten die vier Silber und Silber gab es auch 1966 in Böblingen, nun im 4er-Einradfahren in der Besetzung Gerhard Clasen, Claus Bernich, Jürgen Stamer und Gerd Wehsolek. Als auch 1967 in Oldenburg ‚nur’ der Vizemeistertitel im 4er-Steuerrohrfahren erreicht wurde fragte man sich langsam, wann wohl endlich Gold nach Moisling rollt. Dann, 1968 in Straubing, errangen Gerhard Clasen, Jürgen Stamer, Paul Steenbeck und Gerd Wehsolek zum ersten Male in der Vereinsgeschichte einen Deutschen Meistertitel. Bis 1975 stand von nun an jedes Jahr eine Mannschaft aus Moisling ganz oben auf dem Siegerpodest, denn die rot-weißen Allrounder traten stets in mehreren Disziplinen, dem Einradfahren, dem Steuerrohrfahren und dem Kunstfahren an. Mit den beruflichen Veränderungen einiger Topathleten kam es für fünf Jahre zu einer Unterbrechung der Siegesserie.

Doch die kontinuierliche Nachwuchsarbeit sollte sich 1981 und 1982 auszahlen, als Gerhard Clasen, Paul Steenbeck und Helmut Tietz nun mit Ulrich Praefke im 4er-Steuerrohrfahren an die Siegestradition anknüpfen konnten und den 10. und 11. Titelgewinn nach Moisling holten. Als 1983 das Steuerrohrfahren nicht mehr als nationale Wettkampfdisziplin ausgetragen wurde ging Rot-Weiß Moisling als letzter amtierender Deutscher Meister in die Chronik des Hallenradsports ein.

Mit der Abschaffung des Steuerrohrfahrens musste sich das Training jetzt auf das Einradfahren konzentrieren und die Meistertradition der Spielvereinigung ging 1985 in die nächste Generation. Nach zwei Bronzemedaillen, die Christine Riebow (Broscheit), Cornelia Clasen, Monika Russ, Nicole Mewes (Schwartz), Katrin Broscheit (Steenbeck) und Susanne Welcher 1983 im 4er- und 6er-Einradfahren errangen, gelang 1985 den Einradfahrerinnen Christine Riebow, Stefanie Broscheit, Britta Clasen und Katrin Broscheit erstmals der Sieg einer rot-weißen Damenmannschaft bei einer Deutschen Meisterschaft.

In den folgenden Jahren musste man sich in Moisling mit zwei dritten und zwei zweiten Plätzen begnügen, bevor die nächste Generation neue Meister hervorbringen konnte. 1995 und 1996 gelang Gerhard Clasen, Helmut Tietz und Ulrich Praefke ein Meistercomeback mit Jörn Clasen, Matthias Marklein, Ralf Russ und Maik Tobis, im 4er und 6er Einradfahren. In 1996 sogar mit der Dublette in beiden Disziplinen. Und seither ist ununterbrochen jedes Jahr eine Mannschaft von Rot-Weiß Moisling auf einem Medaillenrang anzutreffen.

Erstmals stellte Moisling im Jahre 2000 auch den Juniorenmeister mit Jan und Jens Westergreen, Sebastian Koscher und Timo Tietz. 2003, 2004 und 2005 gelang Jörn Clasen und Jan und Jens Westergreen mit Hansjörg Schwartz der Hattrick dreier Titelgewinne in Folge. 2007 und 2010 gab es dann Gold für Jörn Clasen, Hansjörg Schwartz, Jens Westergreen und Tobias Terpe, die im Jubiläumsjahr 2011 als amtierender Deutscher Meister in der heimischen Hansehalle erneut die Qualifikation erringen wollen.

Und die nächste Generation Kunstradfahrerinnen steht bereit. Junge Talente, wie Anna Pätschke, Pia Hamann, Lena Heick, Jana Baumgärtel, Laurina Voigt, Lea Herrmann, Julian Herrmann und Yara Schütt zeigen beachtliche Leistungen im Kunstfahren und im Einradfahren.

Die Abteilung verfügt heute dank sparsamer Haushaltsführung über ein breites Angebot an Kunst- und Einrädern. Es gibt sogar wieder Radball-Räder und -Tore, denn das Radballspielen erfährt mit neuen Spielern gerade wieder frischen Wind.

An den Trainingsabenden, montags ab 17:30Uhr und freitags ab 19:00Uhr, steht das Trainer- und Betreuerteam Gerhard Clasen, Britta Clasen, Jörn Clasen, Nicole Loose-Neumann, Nicole Mewes und Ralf Westergreen mit jahrzehntelanger Erfahrung den jungen Sportlern zur Seite, damit der Hallenradsport in Moisling dann auch im nächsten Jubiläumsjahr wieder neue Erfolge vorzuweisen hat.


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Autor: hasc
Artikel vom 15.07.2011, 16:53 Uhr
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