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Tanzen: (Schwarz-Rot-Club Wetzlar e.V.)
Eine Nachricht aus dem Portal Freestyle Wetzlar
 
Ellen Jonas und Volker Schmidt sind die WM-Top-Favoriten

Von Christian Pulfrich <

Am kommenden Wochenende verwandelt sich die Wetzlarer Mittelhessen-Arena in einen großen Tanzsaal: Die Tanzweltmeisterschaft der Senioren-I-Klasse, also den Tänzerinnen und Tänzern zwischen 35 und 45 Jahren, geht in der Domstadt über die Bühne. Zudem findet ein Weltranglisten-Turnier in den lateinamerikanischen Tänzen statt. Im Rahmenprogramm tritt die weltmeisterliche Standardformation aus Braunschweig und die Latein-Vize-Weltmeisterformation aus Bremen auf.

Aus heimischer Sicht ist besonders die Standard-Weltmeisterschaft von großem Interesse, denn mit Ellen Jonas und Volker Schmidt tritt ein Paar vom Schwarz-Rot-Club Wetzlar an. Ein „ganz normales Paar“ sind die beiden aber nicht, denn sie sind die Titelverteidiger und wollen in ihrer Heimatstadt zum dritten Mal Weltmeister werden. Wie in jedem Sport, kann auch beim Tanzen Vieles passieren; wenn jedoch alles „normal“ und verletzungsfrei läuft, müssten die beiden Wetzlarer Sympathieträger ihren Titel verteidigen. Ihren ersten WM-Titel ertanzten sich die Bankkauffrau und der Arzt am 13.09.2003 in Usti nad Ladem in der Tschechischen Republik. Hauptkonkurrenten waren damals Edna Klein und Slavek Lukawczyk aus Belgien. Diese konnten Jonas und Schmidt den Quick-Step abnehmen, die anderen vier Tänze gingen an die Wetzlarer. Dritte wurden Beate und Michael Lindner, die zweiten deutschen Vertreter, die für Darmstadt tanzen. Im vergangenen Jahr mussten die Wetzlarer ihren Titel in Belgien verteidigen – gerade in Belgien, denn Edna Klein und Slavek Lukawczyk hatten so ein Heimspiel. Auch dort setzten sich die „Schwarz-Roten“ mit vier zu eins Tänzen durch, wieder ging der Quick-Step an die Belgier. Und wie schaut es am Samstag in Wetzlar aus? Ellen Jonas und Volker Schmidt gehen, wenn sie es wahrscheinlich auch nicht gerne hören, als Top-Favoriten auf das Parkett. Die beiden konnten in den vergangenen Monaten den Abstand zu Edna Klein und Slavek Lukawczyk ausbauen. Bei der General-Probe, der „GOC“ in Stuttgart Anfang des Monats, fuhren Jonas und Schmidt ein Sensationsergebnis ein: Nicht nur, dass sie alle Tänze gewannen, sondern sie bekamen in allen Tänzen von allen Wertungsrichter die „Eins“. Die Belgier, die natürlich auch in Wetzlar am Start sein werden, wurden Zweite, müssen sich aber eher nach „unten“ als nach „oben“ orientieren, denn die italienische Vertreter Gianna Boccardi/Maurizio Meoni (4. der „GOC“) sind in „Schlagweite“. Natalya Ovcharenko und Vladimir Shcherbakov aus Russland könnten ebenfalls in die Medaillenränge kommen. Die beiden kleingewachsenen Tänzer stellte sich im vergangenen Jahr bei einem Weltranglistenturnier in der Wetzlarer Stadthalle dem heimischen Publikum bereits vor.

Zumindest einen Platz im Finale dürften die Niederländer Ymke Lemmens und René Ewals ertanzen. Auch Tatsuyuki Matsumoto/Terumi Matsumoto aus Japan können sich Chancen ausrechnen, unter die besten sechs Paare zu kommen. Eine Prognose über das Abschneiden des zweiten deutschen Paares fällt schwer: Im vergangenen Jahr konnten Annika und Dirk Kitzerow die deutsche Vize-Meisterschaft in Bremen ertanzen, so dass sie die deutschen Farben vertreten dürfen. Nach ihrem zweiten Platz auf nationaler Ebene, lief es auf internationaler Ebene nicht ganz so rund. Zum einen verwies die internationale Konkurrenz die beiden in die Schranken, zum anderen übertrumpften andere deutsche Paare den Vize-Meister. In den vergangenen Wochen machten sich Kitzerows auf Turnieren rar – Training statt Turniere waren angesagt. Das Halbfinale sollte das Mindestziel sein, ein Platz im sechspaarigen Finale wäre ein Riesenerfolg. Insgesamt sind 55 Paare aus 30 Nationen am Start. Nach dem olympischen Motto „Dabei sein ist alles“ treten Paare aus Singapur, Süd-Afrika, Island oder Israel an. Will man diese Paare sehen, sollte man der in den späten Mittagstunden beginnende Vorrunde beiwohnen.


Aus neun Nationen stammen die Lateintänzer, die in der Mittelhessen-Arena um Weltranglistenpunkte tanzen wollen. Im vergangenen Jahr lud der Schwarz-Rot-Club erstmalig zu einem Latein-Weltranglistenturnier an, das im Rahmen des Leica-Balls ausgetragen wurde. Bis jetzt haben zwanzig Paare gemeldet. Es ist ein ganz offener Ausgang zu erwarten. Drei Paare können sich wohl Hoffnung auf einen Sieg machen: Blanca Ribas Turon und Christoph Kies sind deutsche Zehn-Tänze-Meister und dritte der Europameisterschaft. Liubov Bondareva und Ilya Svintsov aus Russland traten im vergangene Jahr bereits in Wetzlar an, sie sind auf Weltranglistenplatz zwanzig – insgesamt werden in der Weltrangliste 1700 Paare geführt. Österreich schickt sein Latein-Meisterpaar Gabriella Bodocs und Vladimir Velev. Inwieweit Lilia Albrecht und Michele Soriano als hessische Meister in den Kampf um die Leica, die auch in diesem Jahr wieder ausgetanzt wird, eingreifen können, wird interessant zu beobachten sein.
Beginn der Abendveranstaltung, die im Rahmen eines Balles stattfindet, ist um 20 Uhr. Einlass in die Mittelhessen-Arena wird eine gute Stunde früher gewährt. Eintrittskarten für die Abendveranstaltung berechtigen zum Eintritt bei den Nachmittagsvorrundentänzen.

Weitere Informationen und Karten unter www.src-wetzlar.de.

(Bild: Vertreten die deutschen Farben: Die deutschen Vize-Meister Annika (2.v.l.) und Dirk Kitzerow (l.) und die Weltmeister Ellen Jonas und Volker Schmidt aus Wetzlar. Bild: C.Pulfrich)


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Autor: chpu
Artikel vom 29.08.2005, 14:01 Uhr
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