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Tischtennis: (TTC Zugbrücke Grenzau)
 
Grenzau triumphiert im "grausam-kriminellen" Play-off-Drama

Pressemitteilung DTTB

Der TTC Zugbrücke Grenzau hat es doch noch geschafft: Mit einem 6:3-Sieg im Halbfinal-Rückspiel gegen die TTF Liebherr Ochsenhausen machte der Titelverteidiger die 4:6-Hinspielniederlage wett und erreichte erneut das Finale um die deutsche Tischtennis-Mannschaftsmeisterschaft. Gegner ist Ende Mai/Anfang Juni Borussia Düsseldorf. Hinter dem scheinbar klaren Ergebnis verbirgt sich eine der wohl dramatischsten Play-off-Entscheidungen der Tischtennis-Bundesliga - nur zwei Bälle machten den Unterschied zwischen Jubel und Jammer aus. "Das war grausam-kriminell", sagte TTC-Präsident Manfred Gstettner treffend, nachdem Chen Zhibin das alles entscheidende Einzel gegen Alexei Smirnov hauchdünn mit 13:11 im fünften Satz für sich entschieden hatte. Bei einer Niederlage des 40-jährigen Deutsch-Chinesen wäre Ochsenhausen ins Endspiel eingezogen, denn Constantin Cioti hatte zu diesem Zeitpunkt das letzte Einzel gegen Marek Klasek bereits gewonnen, welches nach Chens Sieg aber nicht mehr zählte.

Ausgerechnet der im Hinspiel so enttäuschende Chen Zhibin wurde vor 500 Zuschauern zu Grenzaus gefeiertem Matchwinner. "Er hat gezeigt, wie wertvoll er für uns ist", freute sich TTC-Teamchef Steffen Fetzner über die Leistungssteigerung des Routiniers, der darüber hinaus alle Kritiker belehrte, die ihm trotz seiner Erfahrung in heiklen Situationen alles andere als eiserne Nerven nachsagen. "Ich habe schon oft wichtige Punkte geholt", betonte Chen Zhibin, "und in solchen Situationen wie heute gegen Smirnov kann man nicht sagen, wer die stärkeren oder die schwächeren Nerven hat. Da entscheiden auch das Glück und die Taktik." Die habe er nach seiner klaren Hinspielniederlage gegen den Russen die ganze Woche trainiert, und es zahlte sich aus. Auch von einem 1:2-Satzrückstand und der Tatsache, dass er im dritten Durchgang drei Satzbälle vergeben hatte, ließ sich "Zhibi" nicht beirren. Er kämpfte sich zurück und musste im fünften Satz nach einer 10:8-Führung erneut verkraften, dass Smirnov mit Hilfe eines Netzrollers ausglich und sich beim 11:10 selbst einen Matchball für Ochsenhausen erarbeitete. Nach dem 11:11 legte Chen Zhibin mit einem Riesenrückschlag in die offene Vorhandseite des Ochsenhausers zum 12:11 den Grundstein zum Triumph. Beim erneuten Matchball wehrte er zuerst einen Angriffsball seines Kontrahenten prächtig ab, der - davon vielleicht ein wenig überrascht - den Ball beim zweiten Versuch ins Netz beförderte.

So bitter dieser Moment für die Gäste war, so war er nicht der einzige entscheidende. TTF-Präsident Rainer Ihle: "Wir hatten heute fünf Bälle zum 5:5: Den Matchball von Smirnov und vier von Chuang gegen Blaszczyk." Der Taiwanese hatte in seinem ersten Einzel gegen den Polen beim Stand von 10:6 im dritten Satz vier Matchbälle und versäumte es, den Sack zuzumachen. Damit wurde der Weltranglisten-Fünfte zum großen Verlierer bei den Tischtennisfreunden, denn er blieb in beiden Play-off-Spielen ohne einen einzigen Punkt im Einzel und vergab in allen vier Partien jeweils 2:1- bzw. 2:0-Satzführungen. "Wenn eine Nummer 1 in zwei Play-off-Spielen eine Einzelbilanz von 0:4 spielt, ist es schwer, weiterzukommen", beschrieb TTF-Manager Christoph Reuhl das Dilemma. Chuang Chih-Yuan selbst war ratlos: "Ich weiß nicht, was los war. Es ist wohl eine Kopfsache, obwohl ich mich wirklich voll und ganz auf diese Play-off-Spiele konzentriert hatte."

Aufgrund des 1. Platzes nach der Rückrunde haben die Westerwälder von ihrem "Wahlrecht" Gebrauch gemacht und sich dazu entschlossen, das Rückspiel gegen den deutschen Rekordmeister Borussia Düsseldorf am Pfingstwochenende in der heimischen Brexbachhalle zu spielen - voraussichtlich um 13 Uhr am Pfingstmontag. Die Düsseldorfer werden wahrscheinlich das erste Finale am Samstag, 31. Mai, um 13 Uhr im Tischtennis-Zentrum Düsseldorf austragen. Beide Termine hängen jedoch noch von den Gesprächen mit den jeweiligen TV-Anstalten SWR und WDR ab.


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Autor: hh
Artikel vom 12.05.2003, 08:51 Uhr
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