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Squash: (Squash Club Deisenhofen)
Eine Nachricht aus dem Portal Freestyle München
 
Tabellenführung zurückerobert

Die Damen des Squash Clubs Deisenhofen kämpften sich an diesem Doppelspieltag mit zwei Siegen zurück an die Bundesliga-Tabellenspitze.

Zwei Begegnungen standen für die Damen-Mannschaft an diesem Wochenende an. Zunächst genossen sie Heimrecht gegen den Tabellenführer und Lokalrivalen aus der Squash Insel Taufkirchen, dann stand ein Auswärtsspiel in Frankfurt auf dem Spielplan.

Besondere Brisanz bot das Derby gegen Taufkirchen, war es doch die Begegnung: Zweiten gegen Ersten. Beide Mannschaften hatten sich auf den Tag des Derbys besonders vorbereitet und zahlreiche Fans organisiert. Trotz aller Unbilden mit der Anlage Sportpark Deisenhofen hatten die Verantwortlichen des Squash Clubs Deisenhofen alles im Griff. Der Getränke- und Kuchenverkauf war in eigener Regie bestens organisiert und mobile Heizstrahler schafften zumindest im Zuschauerraum für die Fans und in den Courts für die Aktiven - allerdings gerade noch - akzeptable Temperaturen. Als Trainer Uli Brennstuhl die Begegnung eröffnete, konnte er einen Rekordbesuch von mehr als 150 Zuschauern vermelden. Unter ihnen war auch der Oberhachinger Bürgermeister Stefan Schelle, der Grußworte an die zahlreichen Fans auf der Tribüne, der Galerie und den improvisierten Sitzplätzen vor dem Centercourt richtete. Die Zuschauerkapazität jedenfalls war voll ausgelastet und die berühmte Deisenhofner Stimmung garantiert.

Die Aktiven ließen sich von dieser Kulisse ebenfalls inspirieren. Bereits in der ersten Partie der beiden Spitzenspielerinnen: Pamela Hathway gegen die absolute Nummer eins in Deutschland, Kathrin Rohrmüller, wurde um jeden Punkt gekämpft. Hathway gelang zwar ein Einstand mit Maß: Sie gewann den ersten Satz mit dem knappsten aller möglichen Ergebnisse mit 10:9, aber die nächsten beiden Sätze gingen doch deutlich an Rohrmüller. Im vierten Satz gelang es Hathway sich nochmals heranzukämpfen, aber Rohrmüller machte mit dem nötigen Quäntchen Glück mit 10:8 in der Verlängerung den Sack zu und bescherte ihrer Mannschaft mit ihrem 3:1 Satzsieg die 1:0 Führung. Hathway muss also weiter auf einen Sieg gegen die Rivalin Rohrmüller warten. In den nächsten beiden Begegnungen dominierten dann die Deisenhofner Spielerinnen. Sonja Elsayed gegen Lisa-Marie Sedlmeier und Sina Wall gegen Astrid Kern konnten beide relativ glatte 3:0 Siege erringen und damit war Deisenhofen mit 2:1 Spielen in Führung gegangen. Die Entscheidung, ob Sieg oder doch Punkteteilung, musste in der allerletzten Partie zwischen der routinierten Carola Weiß und der jungen Österreicherin Birgit Coufal fallen. Nach einer unspektakulären 2:0 Führung für Weiß sah alles schon nach einem Sieg für Deisenhofen aus. Aber angepeitscht von der überragenden Stimmung, kämpfte sich Coufal zurück ins Spiel, wehrte mehrere Matchbälle ab und gewann Durchgang Nummer drei mit 10:8 in der Verlängerung. Weiß gelang es jedoch im Satz Nummer vier wieder die Kontrolle im Court zu übernehmen und mit einem 9:3, dem Siegpunkt zum 3:1 für Deisenhofen zu setzen. Die Deisenhofner Anhänger jubelten und die Deisenhofner Spielerinnen lagen sich überglücklich in den Armen.

Als sich während der letzten Partie langsam die Dunkelheit über die Anlage ausbreitete, hatten die Deisenhofner die unbeleuchteten Räume der Anlage stimmungsvoll mit Teelichtern ausgeleuchtet. Und im schummrigen Kerzenschein fanden auch alle den richtigen Weg aus dem Sportpark Deisenhofen nach draußen.

Lange feiern war allerdings für die Deisenhofner Spielerinnen nicht angesagt. Unmittelbar nach der Partie gegen Taufkirchen machten sie sich auf den Weg nach Frankfurt, wo am Sonntag bereits die nächste Begegnung angesetzt war. Völlig unspektakulär lief diese Partie ab. Einzig Sonja Elsayed patzte und verlor das Auftaktmatch mit 0:3, aber ihre Teamkolleginnen ließen nichts anbrennen, gewannen alle glatt mit 3:0 und reisten so mit zwei weiteren Punkten auf der Habenseite der Tabelle zurück nach Deisenhofen.

Ein Sieg gegen die direkte Konkurrenz aus Taufkirchen, zwei erwartete Punkte bei den noch sieglosen Frankfurterinnen eingefahren - damit war die Tabellenführung zurückgewonnen. Trainer Uli Brennstuhl jedenfalls war hochzufrieden mit den Leistungen seiner Spielerinnen.


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Autor: dimu
Artikel vom 18.11.2007, 17:16 Uhr
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