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American Football: (1 AFC Montabaur Fighting Farmers 1992 e.V.)
 
Saisonstart der Juniors

Badener Greifs
„Ich bin bisher nur dran vorbei gefahren.“ Die Frage, ob er Montabaur denn schon kennt, muss Mark Twiehans, Headcoach der Badener Greifs, verneinen. „Aber der Name Figthing Farmers ist mir schon seit vielen Jahren ein Begriff. Einer der wenigen Namen in Football-Deutschland, die wirklich hängen bleiben.“ Twiehans sitzt erst seit kurzem auf dem Trainerstuhl der Juniors, „nachdem die alte Crew geschlossen aufgehört hat. Es fehlte einfach die Zeit.“ Die hat der neue Headcoach, auch wenn er nebenbei noch die Regionalliga-Mannschaft der Greifs als aktiver Spieler unterstützt. Und um auch dort den Nachwuchs voran zu bringen, hat sich Twiehans als Ziel gesetzt „weitere Juniorenspieler an die erste Mannschaft heran zu führen.“ Auf Grund eines sehr dünn besetzten Kaders hofft der Headcoach jedoch in erster Linie darauf, dass seine Mannschaft auch wirklich alle Spiele bestreiten kann und nicht durch Verletzungen noch weiter geschwächt wird. „Das Rooster der Farmers ist dagegen sehr beachtlich“, blickt Twiehans fast neidisch auf das Aufgebot der Westerwälder. „Ich habe sie noch nie spielen gesehen, aber ich zähle Montabaur in unserer Gruppe klar zu den Favoriten. Es wird bestimmt sehr aufregend.“ Klingt fast so, als freue sich Twiehans darauf, endlich mal nicht nur an Montabaur vorbei zu fahrenÖ
Heidelberg Bulls
In der Saison 2002 waren die Heidelberg Bulls Meister in der Jugendleistungsliga, im Jahr darauf immerhin noch Vizemeister. Allerdings war man in dieser Zeit in Baden-Württemberg noch unter sich. Teams aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz spielten da noch in einer eigenen Liga. „In diesem Jahr haben wir allerdings Probleme mit der Stärke der Mannschaft“, sagt Heidelbergs Pressesprecher Michael Stadler. „Der Kader ist sehr dünn besetzt. Das schwankt halt von Jahr zu Jahr. Aber wir haben eine sehr gute Flag-Football-Mannschaft“, hofft Stadler auch wieder auf bessere Zeiten. Ein Testspiel in der Vorbereitung haben die Bulls gegen die Schwäbisch Hall Unicorns klar verloren. „Aber das macht uns keine Angst. Schließlich spielen die in der GFL.“ Als Ziel haben sich die Bulls den zweiten Platz und damit die Teilnahme an den Play-offs gesetzt. „Auch wenn das verdammt schwer wird. Ich schätze Montabaur ziemlich stark ein. Über Mainz weiß ich dagegen wenig, und die Badener Greifs halte ich für nicht so stark.“
Mainz Golden Eagles
Alte Bekannte kommen aus der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt. Mainz war in der vergangenen Saison in der Jugendaufbauliga das einzige Team, das gegen Montabaur punkten konnte. Doch die Farmers schlugen im inoffiziellen Finale in Eschelbach zurück und besiegten die Golden Eagles am Ende auch in diesem Spiel. In dieser Saison freut sich Team-Managerin Petra Turczyk „über sehr viele Zugänge. Teilweise aus der Flag, teilweise sind sie uns zugelaufen.“ Die Neuen im Team, größtenteils Rookies, müssen den Abgang von 3 Leistungsträgern kompensieren. „Aber es stehen auch noch einige erfahrene Spieler im Kader, die den Rookies den Weg zeigen können.“ So zum Beispiel Running Back Jan Vidro-Zayas und Kevin Pearson-Leim. Die Frage nach dem Favoriten in der Gruppe ist schnell beantwortet: „Natürlich Montabaur. Wobei ich zugeben muss, dass ich auch nur Montabaur kenne. Aber bei den Farmers tut sich immer was. Der Reiner Brüngel ist immer sehr aktiv“, gibt es Anerkennung von Turczyk für den Farmers-Headcoach. Vor allem mit Blick auf die Leistungsträger wird Mainz vermutlich den Schwerpunkt auf das Laufspiel legen.
Die Vorfreude bei den Farmers auf die neue Saison ist enorm. „Die Jungs sind heiß und wollen endlich spielen“, sagt Brüngel. „Die Mannschaft hat über den Winter hinweg sehr gut mitgezogen und sehr gut trainiert.“ Gespannt darf man auch sein, wie sich das bisherige Training mit Unterstützung von Seniors-Quarterback Brandon Wakefield auf das Spiel der Juniors auswirkt. Zum ersten Heimspiel der Saison am Samstag (13.30 Uhr) in Montabaur-Eschelbach freuen sich die Nachwuchs-Footballer auf zahlreiche Unterstützung.


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Autor: jost
Artikel vom 15.04.2005, 12:53 Uhr
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